G danken


Im Inneren
21. September 2010, 06:14
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Die meisten Kilometer rennen wir in unserem Kopf. Wer davonläuft, der tut es zuerst in seinen Gedanken, in seinem Herzen. Der verlorene Sohn war schon zu Hause verloren – nicht erst bei den Schweinen.

Das Wiedersehen beginnt im Inneren.



Die Gemeinde, die es gar nicht gibt
4. Juli 2010, 07:19
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Es ist unentbehrlich, dass jede Seele mit der „Gemeinde, die es gar nicht gibt“ konfrontiert wird.

Die „Gemeinde, die es gar nicht gibt“ zeichnet sich vor allem durch ihre Variabilität aus; jeder sieht sie auf die Weise, wie er sie sehen muss.
Den Armen verspricht sie Reichtum – den Reichen, dass sie von den Versuchungen desselben erlöst werden. Leere Blicke aus sterbenden Gemeinden lernen bei ihr zu hoffen, denn sie wächst so stark, dass man höhere Statistik betreiben muss, um diesen Segen messen zu können. Und doch pulsieren in ihr tiefe Beziehungen, so dass enttäuschte Megachurch-Nummernzieher dort einen Namen bekommen. Die „Gemeinde, die es gar nicht gibt“ hat den Tageslichtprojektor endlich aus selbigem verbannt und verliert sich trotzdem nicht in medialen „Samstagnachtverlängerungen“. Sie ist dermaßen perfekt fortschrittlich, dass sie Rebellen und Traditionelle unter eine Kanzel bringt.

Das alles kommt nicht von irgendwo sondern von den Menschen, die in der „Gemeinde, die es gar nicht gibt“ ein- und ausgehen. Natürlich sind es Christen. Doch nicht die Sorte, die sich nur so nennt; auch nicht die, die noch nicht wiedergeboren ist; erst recht nicht jene, die keine Beziehung zu Jesus haben. Nein, es sind echte Christen. Christliche Christen könnte man fast sagen, aber das wäre zu offensichtlich sinnlos. Seien Sie an dieser Stelle kreativ!
Menschen eben, die es ernst meinen. Und die trotzdem sehnsüchtigst auf eine weitere starke Persönlichkeit warten, um das „Team“ abzurunden. Oder auf eine schwache, die sich in beiderseitigem Einverständnis von den religiösen Krümeln, die vom Tisch der Professionellen fallen, ernährt.

Aus diesen Beispielen geht hervor, dass das Gotteshaus der „Gemeinde, die es gar nicht gibt“ im Geist eines jeden Christen errichtet werden kann. Bewässern Sie seine trockenen Visionen!
Mit höchster Priorität muss jedoch die Vorstellung gepflegt werden, dass die „Gemeinde, die es gar nicht gibt“ jenes Gut im überfließenden Maße besitzt, das tatsächlich am weitesten von ihr entfernt ist: Gnade.

Und schließlich vergessen Sie nicht, aus welchem Grund die „Gemeinde, die es gar nicht gibt“ existiert: um eine jede Seele herauszureißen – aus dem lebendigen Körper des Feindes; aus der Gemeinde, die es gibt.

(Aus einem etablierten Leitfaden für geerdete Engel)



Den Tod beerdigen
21. Juni 2010, 17:55
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Though the Earth cried out for blood
Satisfied her hunger was
Billows calmed on raging seas
for the souls of men she craved

Sun and moon from balcony
Turned their head in disbelief
Their precious Love would taste the sting
disfigured and disdained

On Friday a thief
On Sunday a King
Laid down in grief
But woke with the keys
Of Hell on that day
The first born of the slain
The Man Jesus Christ laid
Death in his grave

So 3 days in darkness slept
The Morning Sun of righteousness
But rose to shame the throws of death
And overturn his rule

Now daughters and the sons of men
Would pay not their dues again
The debt of blood they owed was rent

When the day rolled a new

On Friday a thief
On Sunday a King
Laid down in grief
But awoke holding keys
To Hell on that day
The first born of the slain
The Man Jesus Christ
Laid death in his grave

He has cheated Hell and seated us above the fall
In desperate places he paid our wages one time once and for all



Hope is coming for me
2. Juni 2010, 20:47
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… und es gibt Songs, die könnte man mit einem Babyphone aufnehmen und auf einem alten Gameboy abspielen und sie würden doch nichts von ihrer Genialität, Schönheit, Fingerzeigintensität auf den Schöpfer usw. verlieren:

Hört euch bitte jeden noch so beschissenen Live-Mitschnitt auf youtube (hier oder hier oder …) an und widerlegt mich!

Am I lost or just less found?
On the straight or on the roundabout of the wrong way?
Is this a soul that stirs in me,
is it breaking free, wanting to come alive?
‘Cause my comfort would prefer for me to be numb
And avoid the impending birth of who I was born to become.

Bin ich verloren oder einfach nur weniger gefunden?
Auf der Geraden oder im Kreisel des falschen Wegs?
Ist das eine Seele, was sich in mir regt;
reißt sie sich los, um lebendig werden zu können?
Denn meine Bequemlichkeit würde es für mich bevorzugen, betäubt zu sein
und die bevorstehende Geburt vom dem, was ich werden sollte, zu vermeiden.



Nick Vujicic
6. April 2010, 13:02
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… ein “Videoabend” am 25.04 um 19 Uhr in unserer Gemeinde in Sinn.
Die Geschichte von Nick Vujicic bewegt Menschen auf der ganzen Welt. Er wurde ohne Gliedmaßen geboren und muss mit dieser Einschränkung sein Leben seit 27 Jahren meistern.
Wir zeigen an diesem Abend einen Kurzfilm, in dem er mitspielt und es um Lebensveränderung geht. Schließlich folgt ein Vortrag von Nick, wo er aus seinem Leben berichtet und danach fragt, was Gott mit seinem Leben bewirken kann.



Verdammt gute Musik…

… ist zum Teilen da. Deswegen hier ein wilder Mix aus christlicher Musik, die man nicht unbedingt in den Charts findet – laienhaft rezensiert:

1. Audra Lynn – Vow (Worship)

Das beste “weibliche” Lobpreis-Album, das ich je gehört habe. Komplexe Songs und eine Hammer-Stimme. Beispiel hier.

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2. Theocracy – Mirror of Souls (Power-Metal)

Für alle, die Maiden, Blind Guardian, Helloween und Co. mögen. Beispiel hier. Tipp: Das letzte Lied dauert über 22 Minuten, erzählt eine coole Story und kostet bei Amazon nur 77 Cent (das ist mal Preis-Leistung). Ausserdem gibts jedes Jahr auf der Webseite ein Weihnachtsmetalsong als kostenlose mp3.

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3. Songs of Water (Instrumental)

Eine echt coole Abwechselung zu Filmmusik. Promo hier. Auch empfehlenswert: das Album von Stephen Roach, einem der Musik von Songs of Water, der richtig gute Lobpreis-Songs macht.

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4. Bluetree – God of this City (Worship)

Die Band ist durch das Lied “God of this City” bekannt geworden (was von Chris Tomlin gecovert wurde). Auf dem Album ist wirklich jedes Lied hörenswert (sehr viel Klavier…).

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5. Neal Morse (Progressive Rock)

Gestern gefunden. Absolut begeistert. Ein echter Ausnahmemusiker, der sich nicht zu fein ist, ein Keyboard auf 2 Stühle zu stellen und mit Kindern Gemeindehaus-Lobpreis zu machen. Weitere Beispiele hier und hier.

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I-denn-tität
26. März 2010, 09:31
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Die Welt sagt: “Du bist, was Du tust.”
DENN Gott sagt: “Du bist, was Du bist.”



Glaubensbekenntnis
13. März 2010, 07:16
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I believe in God the Father
Almighty Maker of Heaven and Maker of Earth
And in Jesus Christ His only begotten Son, our Lord
He was conceived by the Holy Spirit
Born of the virgin Mary
Suffered under Pontius Pilate
He was crucified and dead and buried

And I believe what I believe is what makes me what I am
I did not make it, no it is making me
It is the very truth of God and not the invention of any man

I believe that He who suffered was crucified, buried, and dead
He descended into hell and on the third day, rose again
He ascended into Heaven where He sits at God’s mighty right hand
I believe that He’s returning
To judge the quick and the dead of the sons of men

And I believe what I believe is what makes me what I am
I did not make it, no it is making me
It is the very truth of God and not the invention of any man

I believe it, I believe it
I believe it
I believe it, I believe it

I believe in God the Father
Almighty Maker of Heaven and Maker of Earth
And in Jesus Christ His only begotten Son, our Lord
I believe in the Holy Spirit
One Holy Church
The communion of Saints
The forgiveness of sin
I believe in the resurrection
I believe in a life that never ends

And I believe what I believe is what makes me what I am
I did not make it, no it is making me
I did not make it, no it is making me
I said I did not make it, no it is making me

It is the very truth of God and not the invention of any man

I believe it, I believe
I believe it, I believe
I believe it, I believe it
I believe it, I believe it
I believe it, I believe it
I believe it

(danke für den Link, Christian ;)



Gedanken zum Vaterunser [1]
11. Februar 2010, 07:04
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Ein Freund erinnerte mich vorgestern daran, wie … unsere Gebete doch machmal sind. (Jeder kann da etwas nach eigener Wahrnehmung einfügen). Irgendwie kam mir dabei ganz dunkel eine Predigt über das Vaterunser in den Sinn, in der es darum ging, es für unser Leben zu lesen und zu beten. Ausserdem erinnerte ich mich daran, dass es ja eigentlich das Gebet ist. Ob einem das bewusster ist, wenn man es jede Woche in der Kirche herablei betet, weiß ich aus Erfahrung nicht.

Jedenfalls hab ich mir Gedanken zu dem Gebet gemacht und wollte diese hier als Gedanken (nicht Wahrheiten) weitergeben.

Unser Vater im Himmel!

Der Anfang und aus meiner Sicht der wichtigste Teil. Er macht aus einem Bitte-Danke-Ruf oder einem To-do-Gebet ein intimes Gespräch. Er verdeutlicht, dass da ja – wenn das alles stimmt – wirklich ein Vater ist. Kein Erzeuger. Kein Abhauer. Kein Buchhaltertyp, bei dem man ständig im Soll ist. Ein echter liebender, sich kümmernder, interessierter Vater. Ich hab den Eindruck, wenn man den ersten Satz eine halbe Stunde lang ernsthaft betet, dass man mehr mit Gott geredet hat, als in einem ganzen Jahr voller “Alltagsgebete”.

Dein Name werde geheiligt.

Das Wort heilig ist natürlichweiser in meinem Wortschatz nicht vorhanden. Damit dürfte ich nicht ganz alleine sein. Jesus wusste, dass es uns oft leichter fällt, etwas unheilig zu sprechen. Ich weiß nicht, ob die Welt immer schlechter wird, aber sie wird immer zynischer und sarkastischer. Alles und jeder kann von heute auf morgen mit Worten zerrissen werden.

Im Song Hallowed Be Thy Name (engl. für: Dein Name werde geheiligt) von Iron Maiden geht es um die letzten Gedanken eines Mannes, der zum Galgen geführt werden soll. Erfasst von Grauen und Todesangst resümiert er “das Leben hier unten” als eine verrückte Illusion. Seine letzten Worte sind “Dein Name werde geheiligt”, was sicher ironisch gemeint ist. Steve Harris, der Songwriter, sagte zu dem Song, dass es um “Glauben ganz allgemein ginge, aber könnte dieser Glaube in letzter Sekunde – dann wenn du ihn am meisten brauchst – versagen?!”

Das Lied gab mir den Hinweis zum Sinn des zweiten Satzes. Hierbei geht es nicht darum, sich die Heiligkeit Gottes bewusst zu machen – sondern an dieser Heiligkeit festzuhalten, im Angesicht unserer Galgen der Unheiligkeit. Im Angesicht von hässlichen Alltagsszenen, Scheuklappen der Verletzheit in unserer Ellbogengesellschaft, Zynismus und persönlichem Schmerz. Der zweite Satz des Vaterunser muss eigentlich mit offenen Augen gebetet werden. Hier soll kein frommes Paralleluniversum in unseren Geist verwirklicht werden.

Jesus hat sein Gesicht von Unheiligkeit nicht abgewendet, sondern hat sie bekämpft. Mit diesem Satz stellt er uns eine Frage: Kannst du – auch wenn deine Augen sich vor der Unheiligkeit dieser Welt nicht verschließen – an mir und meiner Heiligkeit festhalten? Kannst du festhalten, wo andere zerstreuen? Kannst du wertschätzen, wo andere beschmutzen? Kannst du aufbauen, wo andere zerstören? Kannst du heiligsprechen, wo andere unheiligsprechen?



Willow Creek Kongress 2010
30. Januar 2010, 19:04
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So möge Gott uns segnen mit Unbehagen
gegenüber allzu einfachen Antworten,
Halbwahrheiten und oberflächlichen Betrachtungsweisen,
damit Leben in der Tiefe unseres Herzens wohne.

Möge Gott uns mit Zorn segnen
gegenüber Ungerechtigkeit, Unterdrückung
und Selbstherrlichkeit der Mächtigen,
damit wir nach Gerechtigkeit und Frieden streben.

Möge Gott uns mit Tränen segnen,
zu vergießen für die, die unter Schmerzen und Not,
Unverständnis und Unvernunft leiden,
damit wir unsere Hände ausstrecken, sie zu trösten
und ihren Schmerz in Hoffnung und Freude zu verwandeln.

Und möge Gott uns mit Torheit segnen,
daran zu glauben, dass wir die Welt verändern können,
indem wir Dinge tun,
von denen andere meinen,
es sei unnötig und unmöglich, sie zu tun.

Quelle




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